Archiv der Kategorie: Piratenpartei

Das Haus Europa………… oder was ein Maurermeister in Brüssel will….

Nun verehrter Leser, die Würfel sind gefallen. Die BTW brachte für uns Piraten ein ernünchterndes Ergebnis. Nachdem das große Wunden lecken sich dem Ende zuneigt und unsere Funktioner mit erhabener Konsequenz gleich scharenweise zurücktreten, beginnt ein Selbstreinigungsprozess, wie er hätte schon längst erfolgen müssen. Die Spreu wird sich vom Weizen trennen und das ist gut so.

Ich will hier nicht werten, ich will hier auch keine Schuldzuweisungen niederschreiben, aber eines gilt für mich als sicher, als unumstößliches Faktum. Wenn wir es nicht schaffen, uns der Spreu zu entledigen, wenn wir es nicht schaffen, uns flächendeckend zu strukturieren, wenn wir nicht Köpfe als Gallionsfiguren in den Vordergrund rücken mit einfachen klaren Botschaften und vor allem, wenn wir es nicht schaffen, dem ach` so ungeliebten Wähler, einen Hauch von Seriösität zu vermitteln, ohne dabei unseren Grundsätzen untreu zu werden, dann, ja dann werden wir in absehbarer Zeit in der Bedeutungslosigkeit versinken.

Deshalb, verehrter Leser, gilt es jetzt, den Blick nach vorn zu richten,  Zielpunkt Europawahl und Kommunalwahlen. Eine kurze Zeitspanne bleibt uns, um all´ die Dinge gerade zu rücken, um all` die Probleme anzugehen, die wir zur BTW falsch oder nur halbherzig gemacht haben. Der Hype ist vorbei, liebe Piraten, willkommen in der politischen Realität, willkommen im richtigen Leben.

Ich trete an…..für Brüssel

Ich trete an, als Kandidat zur Wahl ins Europaparlament auf unserem Bundesparteitag 2014. Weiterlesen

Im Tempel der Macht… oder die Sache mit den Weingummis

Montag 11. März, ich habe eine Einladung bekommen von unseren Landtagspiraten zu einem Vortrag des Botschafters der Schweiz nach Düsseldorf in den Landtag. Ich freue mich darauf, denn ich war noch nie im Landtag.Sie schreiben in dieser Einladung das sie sich auch auf mich freuen und auf eine spannende Diskusion mit mir. Doch irgend etwas regt sich in meinem Inneren,schon der Einladungstext weckt ein undeffinierbares komisches Gefühl in mir, da steht doch tatsächlich in der Einladung…“ seine Eminenz der Botschafter der Schweiz Herr …..“

Eminenz, an was erinnert mich das bloß ? Diese Einladung drückt einen gewissen Stolz der Verfasser aus, man freut sich und ist stolz darauf, das eine Eminenz den Verfassern die Ehre erweist, zu Ihnen zu kommen, um einen Vortrag zu halten.

Ich kenne dieses Gefühl, was sich da breit macht in mir, es war lange verborgen.Ich versuche mich zu erinnern, wann ich es das letzte mal hatte, dieses mulmige Grummeln in der Magengegend, gemischt mit Unsicherheit…. Doch ich denke nicht weiter darüber nach, sondern beschließe, die Sache mit der Eminenz an mich rankommen zu lassen. Das Wetter ist mieserabel, Schneetreiben, saukalt und glatte Straßen. Ich werde 1 Std. eher abfahren, um pünktlich zu sein. Weiterlesen

Die Sache mit den Hundehaufen und der Unzufriedenheit…

Es wird wieder mal Zeit etwas zu sagen, ein paar Worte zum innerparteilichen Gemurmel unter der Oberfläche der orangenen Decke.

Stellt euch mal vor, da kommt heute Morgen, mein Nachbar und er sagt zu mir, er wäre unzufrieden, unzufrieden weil laufend Hundehaufen seinen Vorgarten verschmutzen. Und dann fragt er mich, was er dagegen tun soll ?

Ich sage Ihm er habe folgende Möglickeiten:

Ein Schild aufstellen, mit einem Apell an die Hundebesitzer, bitte laßt eure Hunde nicht mehr in meinen Garten kacken.

Kostenlose Tüten aushängen mit dem Hinweis nehmt gefälligst eure Haufen mit ?

Oder villeicht sogar einen Zaun um den Vorgarten bauen, dann liegt die Scheiße auf dem Gehweg und gehört der Allgemeinheit..oder aber

am sichersten wäre es, das Haus zu verkaufen, dann ist man das Problem komplett los.

Was soll ich Ihm raten ? Welche Variante wäre die Beste?

Dann sage ich Ihm, ich hätte auch ein Problem. Wir sind ja Nachbarn und ich frage Ihn um Rat. Ich bin Pirat, das weiß mein Nachbar und ich sage zu Ihm, ich bin unzufrieden mit meinen Vorständen.

Die Hundehaufen die meine Vorstände produzieren liegen zwar nicht nur in meinem Vorgarten sondern auf der Straße sind aber somit allen zugänglich. Und das Gekläffe geht allen auf die Nerven.

Nun frage ich meinen Nachbarn, was soll ich tun?

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